Materialwahl im Holzbau – neuer Praxisleitfaden für Architekt:innen
Holz, Beton, Stahl, Lehm? Oder einfach: die beste Lösung.
Im Rahmen des Tages der offenen Tür konnten alle Interessierten am letzten Wochenende das neue fünfgeschossige Pflegewohnheim Mettenweg in Stans besichtigen.
Das neue Wohnhaus Mettenweg Stans hat seinen Betrieb aufgenommen – die ersten Bewohnerinnen und Bewohner sind eingezogen und leben sich im Neubau ein. Am Wochenende konnten Interessierte das Pflegewohnheim in Holzbauweise besichtigen.
Der Neubau hat ein Erd- und Untergeschoss sowie einen Erschliessungskern in Betonbauweise. Die restlichen vier Geschosse wurden in Holzbauweise mit HBV-Decken erstellt. Der Holzbau wurde mit einer Option für ein weiteres Geschoss konstruiert und entspricht dem Minergie-Standard. Die tragenden Holzbauteile bleiben auch nach der Fertigstellung des Gebäudes sicht- und erlebbar – der Sprinklervollschutz macht es möglich. Das Holz sorgt für eine wohlige Atmosphäre in den Zimmern und den rundumlaufenden, grosszügigen Gemeinschaftsbereichen.
Das neue Pflegewohnheim bietet 52 Menschen mit psychischen und physischen Erkrankungen oder Behinderungen ein Zuhause. Ihnen stehen Einzel- und Doppelzimmer zur Verfügung. Von allen Gemeinschaftsräumen geniesst man einen weiten Blick in die Feld- und Berglandschaft. Der Korridor wurde als Rundgang gestaltet, so dass die Bewohner:innen durch die Wohngruppe flanieren können.
Auftraggeberin: Einwohnergemeinde Stans
Architekturbüro: Architekten Bob Gysin + Partner BGP Zürich
Bauleitung: Schärli Architekten, Luzern
Landschaftsarchitektur: Hager Partner, Zürich
Holzbau: Holzbau Bucher, Kerns
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