Senioren- und Gesundheitszentrum Ursern

Umbau und Aufstockung historisches Armeekommandogebäude zu Gesundheitszentrum;  Holzingenieurleistungen für Neubau Seniorenzentrum; Brandschutzplanung und Qualitätssicherung im Brandschutz für beide Gebäude. Andermatt (UR).

In einem ehemaligen Kommandogebäude der Armee im Zentrum von Andermatt entstand 2015 das neue Gesundheitszentrum der Region. In der zweiten Etappe wurde daneben ein Neubau für das bisherige Betagten- und Pflegeheim errichtet. holzprojekt gmbh hat für dieses Projekt die Bestandsaufnahme, die Tragwerks- und Werkplanung sowie die Brandschutzplanung und Qualitätssicherung im Brandschutz übernommen.

Das ehemalige Kommandogebäude der Armee besteht aus gemauerten Aussenwänden und Holzbalkenlagen als Decke. Das schützenswerte Gebäude wurde während des Umbaus verstärkt und um ein Geschoss aufgestockt. Es bietet nun nebst Arzt, Zahnarzt und Notfallfallstation diverse weitere medizinische Dienstleistungen. Im Gebäude ist auch eine Kindertagesstätte untergebracht.

Ein unterirdischer Gang führt in das benachbarte neue Seniorenzentrum. Dieser Neubau in Massivbauweise hat aufgrund von asymmetrischen und unregelmässigen Grundrissen eine komplizierte Dachkonstruktion aus Holz. Im turmartigen Teil des Baus wurde das Dachgeschoss in Holzbauweise realisiert. Die Fassade ist in Lärche gekleidet. Das neue Seniorenzentrum bietet 32 Einzelzimmer und zwei Seniorenwohnungen für selbständige und pflegebedürftige betagte Menschen. Die Wohn- und Aufenthaltsbereiche sind über drei Stockwerke und das Dachgeschoss verteilt. Die Aufenthaltsbereiche im Parterre sind halböffentlich gestaltet; dort befindet sich auch die Postfiliale des Dorfes.

Unsere Leistungen

  • Bestandsaufnahme
  • Tragwerksplanung
  • Werkplanung
  • Brandschutzplanung
  • Qualitätssicherung im Brandschutz (QSS 3)

Bauherrschaft

  • Stiftung Senioren- und Gesundheitszentrum Ursern

Projektpartner

  • G&A Architekten AG , Altdorf

Bildmaterial

  • Valentin Luthiger Fotografie

«Unser Fokus liegt auf Holz und damit bei der richtigen und sinnvollen Verwendung dieses Baustoffes. Die Idee ist nicht der kompromisslose Holzeinsatz, sondern eine Holzdenkweise, mit welcher wir Sinn und Zweck von Lösungen prüfen und anhand von Alternativen beurteilen.»