Sigristenhaus, Malters
Das über 325-jährige Sigristenhaus in Malters wurde umfassend saniert und erweitert. Ziel war es, möglichst viel bestehende Bausubstanz wie Blockbauwände, Sparren und Pfetten zu erhalten und gleichzeitig zeitgemässen Wohnraum zu schaffen. Die Arbeiten stellten hohe Anforderungen an Planung und Ausführung: Während des Umbaus mussten Dach und Aussenwände mit temporären Massnahmen stabilisiert und teilweise stockwerkweise angehoben werden.
Das alte Wohnhaus erhielt einen neuen dreistöckigen Anbau in Holzbauweise sowie ein neues Untergeschoss und Treppenhaus in Massivbauweise. Zudem wurden alle Geschossdecken und Innenwände ersetzt. So konnte die Raumhöhe von teilweise nur 170cm korrigiert werden. Eingekleidet wurde das Sigristenhaus mit Rundschindeln. Der Neubau erhielt eine hinterlüftete Fassade mit einer Holzschalung aus Weisstanne. Brandschutztechnisch gilt das als Gebäude mittlerer Höhe. Entsprechend haben wir mit der Gebäudeversicherung objektbezogene Brandschutzmassnahmen definiert, um die Schindelfassade in Fichte (RF 3) zu ermöglichen.
Unsere Leistungen
- Sämtliche Leistungen über SIA-Phasen 3, 4 & 5
- Ingenieurleistungen Holzbau
- Brandschutzplanung
Bauherrschaft
- Röm. Katholische Kirchgemeinde, Malters
Projektpartner:innen
- Furrer Fuchs Architektur GmbH, Malters
- Felder + Partner Bauingenieure AG, Entlebuch
- Schmid & Rüssli Holzbau AG, Malters
Eckdaten
- 2020-2024