Vom Wald zum Zuhause

In einer Mini-Serie berichten wir über Schweizer Holz. Wir begleiten den Weg des Holzes – vom Wald bis hin zum fertigen Bauprojekt und der Rückkehr. Warum sprechen wir von einer Rückkehr? Das Holz stammt aus einem Wald, der nur rund fünf Kilometer vom Bauort entfernt liegt. Damit kehrt es fast dorthin zurück, wo es einst gewachsen ist.

Es gibt Bauprojekte, die starten mit Kick-off-Meetings. Und es gibt solche, die beginnen im Wald. Beim Mehrfamilienhaus Ägerli in Stalden (Sarnen) kommt das Holz aus dem eigenen Wald der Korporation Schwendi. Ein Entscheid, der mehr bedeutet als kurze Transportwege. Er steht für eine Haltung.

Phase 1: Der Ursprung Vom Wald ins Sägewerk

26 Kilometer. So lang sind alle Lamellen der Brettstapeldecken aneinandergereiht. Man könnte sie vom Holzschlag bis zum Sägewerk Küng auslegen. Exakt diese Distanz legt das Holz in der 1. Phase für unser Projekt zurück. Regionaler geht es kaum: Vom Wald direkt in die Verarbeitung. Kurze Wege, bekannte Partner und ein Material, dessen Herkunft nachvollziehbar bleibt. holzprojekt übernimmt Projekte dort, wo Standardlösungen aufhören und Holz nicht einfach bestellt wird.

Gemeinsam mit Michael Enz, Projektleiter holzprojekt AG, Christina Janser, Konzept 4, Gesamtleiterin und Markus Amrhein, Konzept 4, zukünftiger Bauleiter, durften wir Adrian Käch im Sägewerk Küng besuchen und einen Einblick in die Verarbeitung des Holzes erhalten. In Phase 2 zeigen wir den weiteren Weg des Holzes: vom Sägewerk zur Brettstapelproduktion und ins Hobelwerk.

Holzschlag im Rischiwald – nur 5km entfernt vom zukünftigen Baustandort des Mehrfamilienhauses.
Zu Besuch bei Adrian Käch beim Sägewerk Küng in Rothenburg mit Michael Enz, Christina Janser, Markus Amrhein.